Roman mit Navi

 26. May 2008

Der Autor Christoph Benda kartographiert seinen Roman “Senghar on the Rocks” online wie mit einem Navigationsgerät. Leider ist sie Qualität der Google-Maps von Dakar nicht immer gut.

Weiße Flecken gibt es immer

 24. April 2008

Wenn man wirklich fliehen möchte, (…) dann müßte man weiter gehen, viel weiter – bis zu den letzten weißen Flecken auf der Landkarte, die es immer irgendwo gibt. Aber weiße Flecken haben gerade die Eigenart, dass sie unerreichbar sind. Sonst wäre sie nicht weiß.
Aus Fast ein bißchen Frühling von Alex Capus

D-AT-CH

 14. April 2008

Ergänzend zur Weltkarte des Katalogs – hier nun ein genauerer Blick auf die Handlungsorte im deutschsprachigen Raum.

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Kartenansicht

 18. September 2007

Arno Schmidt war der Ansicht, dass eine Landkarte manchmal mehr sage als noch so viele Worte. Deshalb skizzierte er die Handlungsorte seiner Geschichten gern mit Bleistift aufs Papier, anstatt sie umständlich zu beschreiben. (Zitiert nach SZ vom 13.8.2007)

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Bildquelle: Arno Schmidt Stiftung

Shakespeare…

 25. June 2007

…on map

Die wahren Orte sind es nie

 29. May 2007

Bei Melvilles Moby Dick ist in Kapitel 12 zu lesen, dass der Harpunier Queequeg gebürtig aus Rokovoko ist – eine Insel weit entfernt nach Westen und Süden. Und die Insel ist auf keiner Karte verzeichnet, denn, so heisst es: die wahren Orte sind es nie.

Wunschbesetzte Orte

 9. May 2007

Damals gab es viele weiße Flecke auf der Erde und wenn ich einen besonders verlockend sah (aber verlockend sind sie alle), legte ich den Finger darauf und sagte: Wenn ich groß bin, gehe ich dorthin.
Joseph Conrad

Alles auf eine Karte

 17. April 2007

“In seiner Erzählung Sylvie and Bruno Concluded (1889) lässt Lewis Carroll einen deutschen Professor auftreten, dessen Schilderung zufolge die Kartographen seines Landes mit immer größeren Landkarten experimentieren, bis sie schließlich bei einer Karte im Maßstab 1:1 angelangt waren.
Der Professor fährt fort, dass diese Landkarte noch nie ausgebreitet worden sei, weil die Bauern dagegen protestiert hätten. Denn eine Karte in diesem Maßstab würde das ganze Land bedecken und die Sonne abschirmen.
Daher, so weiter der Professor, würden sie nun die Landschaft selbst als deren eigene Karte benutzen, und dies, versichert er, wäre fast genauso gut.” (zitiert nach Astrid Wege)

modern times

 9. February 2007

Aus der Perspektive des Himmels: Die Bibel und ihre Handlungsorte zum nachschlagen.

Topographische Poesie

 26. January 2007

Heute wollen wir auf eine Reihe von Lesungen in Hamburg aufmerksam machen. Diese bilden ein Netzwerk mit spezifischen literarischen Bezügen und “verleihen dem nüchternen Stadtplan auf diese Weise topographische Poesie.”
Programm