Die Stadt eine Todeskrankheit

 12. February 2009

Meine Heimatstadt ist in Wirklichkeit eine Todeskrankheit, in welche ihre Bewohner hineingeboren und hineingezogen werden, und gehen sie nicht in dem entscheidenden Zeitpunkt weg, machen sie direkt oder indirekt früher oder später unter allen diesen entsetzlichen Umständen entweder urplötzlich Selbstmord oder gehen direkt oder indirekt langsam und elendig auf diesem im Grunde durch und durch menschenfeindlichen, architektonisch-erzbischöflich-stumpfsinnig-nationalsozialistisch-katholischen Todesboden zugrunde.
Thomas Bernhard über Salzburg

Kein Witz

 10. February 2009

“Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.”
Wilhelm Busch

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Wider der Einseitigkeit

 5. January 2009

Das Lesen nimmt so gut wie das Reisen die Einseitigkeit aus dem Kopfe.
Jean Paul

Film im Kopf

 11. November 2008

“Der beste Film ist immer noch der, der im Kopf des Lesers abläuft.”
Carlos Ruiz Zafón über die bewußte Nichtverfilmung seines neuen Buches “Das Spiel des Engels”.

handlungsreisen.de im Radio

 3. November 2008

im Gespräch über die bunte Welt der Literatur:
auf Einladung von WortPong
am Mittwoch, 5. November 2008
17:00 bis 19:00 h
auf FSK (Hamburg)  FM 93.0
oder Livestream
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Die Reise als Förderung der eigenen Wissenschaft

 21. October 2008

Sollte mich jemand um Rat fragen, bevor er eine Reise unternimmt, würde meine Antwort davon abhängen, ob er eine ausgeprägte Neigung für einen Wissenszweig besitzt, welche dadurch gefördert werden könnte … Es ist notwendig, sich auf einen Ertrag zu freuen, wie fern er auch sein mag.
Charles Darwin
darwin_1.jpg Charles Darwin 1875, H.P. Robinson/Bettmann/Corbis

Lichtbildervorträge

 22. August 2008

Wenn einer eine Reise tut, so kann er nichts erzählen:
Das fiel mir schon ziemlich früh auf. Die unglaubliche Sprachlosigkeit Gesellschafts- und auch Einzelreisender: Sie reicht zur Stille, um so mehr zur Stummheit.
Das gibt dann Lichtbildervorträge.

Ilse Aichinger

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Die Banalität der Orte

 12. August 2008

Interessant, was Oliver Bottini über die Wahl seines Schauplatzes Freiburg in einem Interview gesagt hat:
Im Augenblick bevorzuge ich die Fremde (wie Freiburg), weil ich noch keine rechte Idee habe, wie ich literarisch mit der durch Gewohnheit entstandenen Banalität von Orten umgehen kann (…). Die Fremde kann ich mit Geheimnissen, Rätseln, Mythen, Magie füllen, ich kann sie als rätselhaft wahrnehmen, als Fiktion. Das Freiburg meiner Krimis ist Fiktion. Ich würde mir nie anmaßen, das reale Freiburg abzubilden – dafür kenne ich es nicht gut genug. Deshalb versuche ich mich auch nicht an Lokalkolorit.
Quelle http://www.alligatorpapiere.de/befragung-bottini.html

Reisen

 29. July 2008

“Reisen scheint alle Gefühle zu intensivieren.
Peter Høeg

Roman mit Navi

 26. May 2008

Der Autor Christoph Benda kartographiert seinen Roman “Senghar on the Rocks” online wie mit einem Navigationsgerät. Leider ist sie Qualität der Google-Maps von Dakar nicht immer gut.

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